ARAGUA e.V. 2017-07-04T20:29:08+00:00

Allgemeines Recht auf Gesundheit und AusbildungAllgemeines Recht auf Gesundheit und Ausbildung

Der Verein wurde am 12.04.2008 gegründet. Er ist ins Vereinsregister eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Alle Spenden können steuerlich geltend gemacht werden.

Zum Zweck des Vereines hier der entsprechende Auszug aus der Satzung:

§3 Vereinszweck

1. Zweck des Vereines ist die Förderung der allgemeinen körperlichen und seelischen Gesundheit und die Förderung einer altersgerechten Ausbildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene insbesondere in Regionen, in denen eine solche Grundversorgung nicht ausreichend sichergestellt ist. Förderschwerpunkt ist die Himalaya-Region. 2. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch die gezielte Förderung von Schulen und Bildungseinrichtungen sowie Einrichtungen des Gesundheitswesens in diesen Regionen, bzw. durch die Förderung des Aufbaues solcher Einrichtungen. Es soll insbesondere ermöglicht werden, dass Kinder und Jugendliche eine Schulbildung erhalten und Berufsausbildungen wahrnehmen können. Zu diesem Zweck können Schulplätze gesponsert, Stipendien vergeben, Lehrergehälter für Schulen sowie Sachaufwendungen für Schulen gefördert werden. Ebenso sollen grundlegende Einrichtungen der Gesundheitsfürsorge materiell und finanziell unterstützt werden.

Wir wollen sicherstellen, dass alle Spenden direkt und ohne Abzüge in den Projekten landen. Dies wird durch eine überschaubare Größe und ausschließlich ehrenamtlich Aktive erreicht. Ausgaben für Infomaterial und Verwaltung sollen minimal sein und durch Mitgliedsbeiträge oder spezielle Sponsoren abgedeckt. Die Projekte sind uns persönlichen bekannt und werden regelmäßig besucht. Der Verein ist ein Bindeglied zwischen Spendern, Sponsoren und Schulpaten und den Projekten im Himalaya. Er informiert über den Fortschritt der Projekte und vermittelt die persönlichen Rückmeldungen der Schüler an ihre Ausbildungs-Paten. Es werden Vorträge angeboten, Workshops in Schulen durchgeführt und ein regelmäßiger Newsletter erstellt.

Zur Geschichte des Vereins

Der jetzige Vorsitzende Jörg Mangold, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie unternahm im Frühjahr 2007 eine Trekkingreise nach Nepal und dort hauptsächlich in Mustang nach Lo Manthang: „Ich war sehr beeindruckt von der Landschaft. Noch beeindruckender war aber die Einfachheit der Lebensbedingungen und Armut der Bevölkerung, die oft einer regulären Schulbildung der Kinder im Wege steht. Die Armut und die Abgelegenheit bedingt Einschränkungen in der Gesundheitsfürsorge, die uns aus unserem alltäglichen Leben gar nicht vorstellbar erscheinen. Für meine Praxis war ich schon länger auf der Suche nach einem geeigneten „Patenprojekt“ für unser Wartezimmerprojekt: „Über den Tellerrand“.

In diesem wollen wir unsere Klienten, die Familien und ihre Kinder informieren und sensibilisieren für die großen Unterschiede in den Lebensumständen, in denen Kinder und Familien auf dieser Welt leben, essen, lernen und den Tag verbringen können. Die Schule Lo Kunphen in Lo Manthang bot sich hier bestens an, da sie die Hauptthemen unserer Praxis: „Gesundheit und Bildung/Schule“ verbindet und ein Sponsoring von Schulplätzen dort verspricht, direkt und ganz praktisch die konkrete Lage der Gesundheit und der Bildung in Lo Manthang und in anderen abgelegenen Gegenden des Transhimalaya, aus denen die Internatsschüler kommen, zu verbessern. Die Ausstattung der Schule und des Internatsbereiches ist so kärglich, dass Unterstützung hier ganz sicher auf dringend notwendigen Bedarf trifft. Ich übernahm mit meiner Frau Andrea Löser ab Sommer 2007 eine Patenschaft für einen Schulplatz für ein 16jähriges Mädchen, das die Schule bereits besuchte, die weitere Ausbildung aufgrund der finanziellen Lage der Familie aber gefährdet war. Da die Berichte und die Möglichkeit einer sehr direkten und persönlichen Hilfe viele andere Mitglieder unseres Praxisteams ansprachen, entstand die Idee, einen gemeinnützigen Verein zu gründen, um die Förderung auf eine breitere Basis zu stellen.“

Am 12.04.2008 wurde der Verein ARAGUA durch folgende Gründungsmitglieder ins Leben gerufen:

Jörg Mangold, Kinder- und Jugendpsychiater und Andrea Löser, Gynäkologin,
Anne Würl Sozialpädagogin und Wolfgang Würl, Ingenieur
Britta Staudigel, Psychologin und Paul Staudigel, Student
Christina Müller, Psychologin und Roland Müller, IT-Manager
Stephanie Kiene, Ärztin
Reiner Gehrig, Töpfermeister und Reisepartner der Nepalreise
Prof. Fritz Mattejat, Psychologe, Psychotherapeut und Supervisor der Praxis